Familie und Job unter einem Hut

So klappt’s mit der Work-Life-Balance

Quelle: iStock.com/fizkes

Die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf ist nicht immer einfach: Gerade wenn junge Kinder mit im Spiel sind, stellt der Alltag an alle Beteiligten häufig kleinere und größere Herausforderungen, die sich ständig wandeln. Wir haben mit Claire, Tanja, Henk und Max von unserem Online-Marktplatz über das Thema gesprochen und neben ganz persönlichen Einblicken einige interessante Tipps erhalten, die auch anderen Eltern helfen können, ihre Work-Life-Balance zu verbessern.

Tägliche Herausforderungen

Die Balance zwischen beruflichem Erfolg und einem erfüllten Familienleben zu finden, ist nicht leicht – bei vielen anderen Unternehmen bedeutet dies leider, sich immer wieder neu für eines von beiden zu entscheiden. Die Gründe dafür können vielfältig sein: von verstaubter Firmenpolitik bis hin zu fehlendem Verständnis im Team. Dies ist bei uns beides zum Glück nicht der Fall:

Bei meinen vorherigen Arbeitgebern war das Verständnis der kinderlosen Mitarbeitenden gegenüber Eltern leider noch sehr ausbaufähig. Dies ist bei uns jedoch nicht der Fall – auf allen Ebenen erfährt man bei uns Toleranz und Rücksicht.

(Claire, Rechtsabteilung)

Aber dennoch sehen sich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert, die bei Eltern ständig präsent sind und entsprechend auch immer wieder in den Medien thematisiert werden. Ein typisches Beispiel sind Kita-Plätze:

 

–          Wann und wo bekomme ich einen Kita-Platz?

–          Wie viele Betreuungsstunden werden angeboten?

–          Wie versorge ich mein Kind während der Ferien?

–          Was mache ich, wenn mein Kind krank ist und nicht in die Kita gehen kann?

 

Zudem müssen Eltern immer für spontane Planänderungen bereit sein und flexibel reagieren können, denn mit Kindern kommt manchmal vieles anders als gedacht.

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Eine komplett neue Situation hat sich jedoch durch die Ausbreitung von Corona ergeben: Lockdown, Kontaktbeschränkungen und Quarantäne haben die Nerven von uns allen strapaziert und auf die Probe gestellt. Dabei sind vor allem kleine Kinder sowie deren Familien besonders betroffen, wie uns Claire, Tanja, Henk und Max einheitlich berichtet haben:

 

In den Kitas gab es – wenn überhaupt – nur noch wenig Betreuung. Spielgefährten fielen ebenfalls größtenteils weg. Da waren Kinder mit Geschwistern oftmals im Vorteil. Dennoch stellte sich nun mehr als zuvor die Frage: Wie kann ich arbeiten und währenddessen die Kinder beschäftigen und versorgen? Eine große Herausforderung, insbesondere wenn Großeltern oder Familie aufgrund der Distanz oder zum Schutz der Gesundheit nicht einspringen konnten. Das Stresslevel aufgrund der Ausnahmesituation war dementsprechend noch höher.

 

Bei Schulkindern stellten sich hingegen noch weitere Herausforderungen: Hier fiel durch die fehlende Schulzeit nicht nur die Betreuung der Kinder, sondern auch die Bildung innerhalb der Einrichtungen größtenteils weg. Daher mussten Eltern ihre Lieben nicht nur versorgen und beschäftigen, sondern zeitgleich auch die Lehrerrolle ausüben und beim Homeschooling den Unterrichtsstoff zusammen mit den Kindern durcharbeiten.

Tipps von Tanja, Claire, Max und Henk

Unsere Kolleginnen und Kollegen haben für sich gute Wege gefunden, um das Familienleben (auch in Zeiten von Corona) ideal mit dem Job zu vereinen. Besonders wichtig ist dabei eine gute Organisation, wie uns Henk, Max und auch Tanja berichtet haben.

Zeitmanagement und Organisation sind meine Schlüsselfaktoren. Und es ist natürlich alles einfacher, wenn sich die Lasten verteilen – auf beide Elternteile. Und auch ein Netzwerk aus anderen berufstätigen Müttern und Vätern ist sehr hilfreich.

(Tanja, Partner Management)

Neben einem Netzwerk aus mehreren Eltern, die sich gegenseitig unterstützen können, ist zudem der konkrete Tipp von Max hilfreich, um sich als Paar und Familie zu organisieren:

Wir haben uns angewöhnt, sowohl am Sonntagabend als auch unter der Woche über die Themen, Aufgaben und Termine der Folgewoche beziehungsweise des Folgetages zu sprechen. Unser geteilter Kalender ist außerordentlich wichtig geworden, um alle Termine von uns dreien miteinander zu koordinieren. Dabei haben wir klar aufgeteilt, wer welchen Teil des Tages übernimmt, und verlassen uns dann auch blind auf den anderen.

(Max, Vendor Management)

Darüber hinaus rät Claire allen Eltern zu mehr Gelassenheit – weniger streng mit sich selbst zu sein, hat am Ende positive Effekte für die ganze Familie.

Davon profitiert man bei uns

Auch wir als Unternehmen unterstützen „unsere Eltern“ dabei, ihre Karrieren und die Familie möglichst unkompliziert zu vereinen. Teile unserer Unternehmenskultur wie die sehr flexible Gestaltung der Arbeitszeit gelten dabei natürlich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, doch gerade für Mütter und Väter ist dies oft Gold wert.

 

Bereits vor Corona musste man ja auch immer wieder auf geänderte private Umstände reagieren – das hat schon immer gut funktioniert; auch wenn nicht in der Intensität, wie teilweise in den letzten 14 Monaten. Unsere Principles unterstützen und fördern diese Grundhaltung: sei es „act as a company owner“ oder „move fast“. Und während der Lockdownmonate habe ich viel Verständnis aus allen Reihen erfahren.

(Tanja, Partner Management)

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Zudem suchen wir auch immer wieder individuelle Wege, unsere Kolleginnen und Kollegen insbesondere in schwierigen Ausnahmesituationen – wie beispielsweise in der Coronazeit – zu unterstützen. Das kommt auch im gesamten Team gut an, was uns besonders freut und uns zeigt, dass wir vieles richtig machen:

Für mich als Vater ist Gleitzeit und die flexible Einteilung der Arbeitszeit ein sehr großer Pluspunkt. Spontane Abwesenheiten bei wichtigen privaten Terminen oder auch kurzfristige Urlaubsanträge waren bislang noch nie ein Problem. Als wir anfangs für unseren Sohn keinen Kita-Platz erhalten hatten und ihn deswegen selbst betreuen mussten, konnte ich meine Arbeitszeiten für etwa ein halbes Jahr sehr frei organisieren. Dafür bin ich heute noch immer sehr dankbar.

(Henk, Redaktion)