Study smart, work smarter: Capstone Project mit real.digital

Wie Kölner Studenten ein Supplier Performance Management System für uns entwickelten

Wusstest du, dass wir auch mit Hochschulen zusammenarbeiten? Zwei Monate lang arbeitete ein Studententeam der Kölner Universität am „Capstone Project Information Systems“. Mit Snacks und Kölsch wurde im Juli der Prototyp gefeiert, den die Studenten mit Unterstützung unserer Techies Thomas und Don entwickelt haben. Das erklärte Ziel war es, unsere Logistik effizienter zu gestalten. Ob das gelang und wie das gemeinsame Projekt überhaupt umgesetzt wurde, erfährst du im folgenden Beitrag.

Was ist ein Supplier Performance Management System?

Ein solches System misst automatisiert die Leistung von Lieferanten, also die jeweilige Supplier Performance. Da die Zuverlässigkeit des Lieferanten einen entscheidenden Faktor für die Kundenzufriedenheit darstellt, sollte die Supplier Performance konstant beobachtet und bewertet werden.

Bislang fehlt uns ein zentrales System für diese Aufgabe: Sämtliche Parameter, beispielsweise die Anzahl aktiver Inventareinheiten und erfolgreicher Aufträge oder die Stornoquote, können nur einzeln betrachtet werden. Für eine Gesamtwertung müssen daher alle Aspekte aufwendig gegeneinander abgewogen werden. Deswegen entstand die Idee, ein eigenes Supplier Performance Management System zu entwickeln, das anhand der festgelegten Parameter ein Scoring erstellt, aus dem sich eine allgemeine Bewertung ableiten lässt.

 

Ein Blick in die Anwendung: Das Supplier Performance Management System in Aktion

Das sind die Vorteile des Supplier Performance Management Systems

Die großen Pluspunkte eines derartigen Systems sind die Einfachheit und die hohe Geschwindigkeit im Vergleich zur dezentralen Auswertung der Einzelaspekte. Durch die visuelle Darstellung der Performancedaten auf den Detailseiten und dank übersichtlicher Zusammenfassungen kann die Supplier Performance direkt erfasst werden.

 

Die Auflistung der Lieferanten-Leistung ist auf einen Blick ersichtlich.

Ein weiterer Vorteil ist die mögliche Anbindung an andere Systeme. Beispielsweise könnte auf Basis der Performancedaten automatisiert entschieden werden, welcher Lieferant für ein Produkt den Zuschlag erhält, wenn eine Kundenbestellung eingeht.

 

Von der Idee bis zur Umsetzung: Das „Capstone Project Information Systems“

Im Rahmen eines Capstone Projects gewinnen Studenten wichtige Einblicke in die Praxis und erhalten von der Universität 14 Credit Points für ihr Engagement. In der Regel stehen sie dabei schon kurz vor ihrem Abschluss, wie der Name Capstone (= Schlussstein) bereits andeutet.

Auch unsere Techies Don und Thomas haben während ihrer Studienzeit an einem solchen Projekt teilgenommen. Dabei fiel ihnen auf, dass der Bereich E-Commerce an der Universität zu Köln nur wenig Beachtung fand – vor allem an entsprechenden Praxispartnern fehlte es dem Lehrbetrieb. Aus diesem Grund suchten sie selbst den Kontakt zum Lehrstuhl, um ein solches Projekt anzustoßen. Ein ehemaliger Kommilitone von Thomas unterstützte das Vorhaben und fungierte im weiteren Verlauf als Betreuer des Projekts.

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Zunächst schlugen unsere Techies dem Lehrstuhl verschiedenen Kooperationsmöglichkeiten vor. Im Anschluss daran schrieben Sie einen Projekt-Case, der das Problem beschreibt und als eine Art Leitfaden für die spätere Implementierung dienen sollte. Bei einem Kick-off stellten sie einigen Studenten der Wirtschaftsinformatik, die kurz vor ihrem Bachelorabschluss stehen, ihre Fallstudie vor. Alle Teilnehmer konnten sich so – ausreichend mit Pizza und Kölsch versorgt – kennenlernen und grundsätzliche Fragen besprechen.

 

Für wen sollen sich die Studenten eigentlich ins Zeug legen? Unsere Kollegen stellen sich und das Team von real.digital vor.

In den folgenden Wochen standen Don und Thomas im ständigen Austausch mit der Studentengruppe, einmal im Monat wurden dem Lehrstuhl die Zwischenergebnisse des Projekts präsentiert. Während der ganzen Zeit agierten unsere Techies in der Rolle der Auftraggeber des Projekts und waren die Ansprechpartner für alle technischen oder konzeptionellen Fragen.

 

Last, but not least: Der Prototyp und die Abschlusspräsentation

Am Ende war das Projekt ein voller Erfolg: Das Studententeam hat hervorragende Arbeit geleistet, sodass in kürzester Zeit ein Prototyp des geplanten Systems entstand, der bei der Abschlusspräsentation am 11. Juli vorgestellt wurde.

 

Nach zwei arbeitsreichen Monaten präsentierten die Studenten ihren Prototyp.

Für unsere Techies geht die Arbeit aber noch weiter: Gemeinsam mit den späteren Nutzern des Systems gilt es jetzt, das Tool zu evaluieren und zu prüfen, inwiefern es sich für alle angedachten Aufgaben eignet. Bislang sehen Thomas und Don das optimistisch – sie gehen davon aus, dass der Prototyp auf ganzer Linie überzeugt und möglicherweise noch erweitert werden kann.

Da die beiden mit der Leistung der Studentengruppe so zufrieden sind, planen sie mit der Universität zu Köln bereits die nächsten Projekte: Im kommenden Wintersemester werden sie zwei neue Teams betreuen.

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