Noch mehr Technik Know-how mit unserer Dev Academy, Teil 2

So ist die Academy organisiert

In unserem letzten Beitrag haben wir euch die real.digital Dev Academy vorgestellt, mit der wir uns technisch weiterbilden. Im zweiten Teil erfahrt ihr, wie die Organisation dahinter aussieht und welche Themen besprochen werden. Hier geht es zum ersten Teil! 

Wann und wie lange finden die Sessions statt?

Julia: Die finden während der Arbeitszeit statt und sind für 45 Minuten angelegt.

Sven: Die große Nachfrage hat uns selbst überrascht. Von 25 Leuten sind über 90 Talk-Vorschläge reingekommen. Davon haben wir mittlerweile schon einige umgesetzt.

 

Welche Themen besprecht ihr bei den Sessions?

Julia: In der Aufbauphase haben wir noch eher zufällig über die Themen entschieden. Mittlerweile steckt da deutlich mehr Planung dahinter, weil einige Kurse aufeinander aufbauen und diese dann entsprechend eingeteilt werden müssen.

 

Die Themen bereiten wir für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis auf.

 

Sven: Thematisch beschäftigen wir uns natürlich mit den Sachen, die wir hier selbst nutzen. Da sind auch ein paar Dinge dabei, die plattformunabhängig und für die meisten von uns relevant sind, wie beispielsweise das Versionierungssystem Git. Die Themen bieten wir auf verschiedenen Leveln an, damit wir sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene und Profis entsprechend abholen. Die Teilnehmer können dabei entweder die einzelnen Workshops durchlaufen oder eben nur bestimmte Termine zu einem Thema besuchen.

Tastatur im Dunkeln

Wie teilt ihr die Organisation dazu auf?

Julia: Ich bin für die Terminvergabe zuständig und teile die Leute auf die gewünschten Talks auf. Da oft mehr Leute an einem Thema Interesse haben als in einem Talk unterkommen können, organisiere ich zusätzliche Termine und koordiniere alles.

Ein wichtiger Teil besteht ja auch im Feedback der Teilnehmer. Dazu haben wir einen Fragebogen erstellt, den ich dann nach den Terminen austeile und auswerte. So können wir ziemlich gut sehen, was gut läuft und wo wir noch nachbessern können. Das Feedback bezieht sich nicht nur auf unsere Organisation, sondern auch auf die Präsentationen selbst, wodurch der Speaker dann ein ehrliches Feedback zu seinen Stärken und Schwächen bekommt.

 

Mit unserem Feedbacksystem sehen wir, was gut läuft und wo wir nachbessern können.

 

Sven: Ich kümmere mich um den strategischen Ablauf der Vorträge. Sprich: Haben wir die passenden Speaker, passt ein Thema und welche neuen Themen sind für uns relevant? Generell schaue ich mich nach neuen Speakern um, damit die Kurse abwechslungsreich bleiben. Schließlich hat jeder seine eigene Art und Weise ein Thema zu präsentieren und konzentriert sich dabei auf andere Schwerpunkte. Dadurch, dass der Vortragsstil frei ist, gestaltet auch jeder seinen Kurs entsprechend individuell.

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https://www.real-digital.de/team/tech/

Also hat jeder Entwickler seinen eigenen Fachbereich?

Sven: Genau. Wir decken mit unseren Teams relativ viele Skills ab. Viele können ein bisschen was von allem und sehr viele spezialisieren sich in den unterschiedlichen Bereichen. Da fällt mir das Beispiel Data Science ein: Das Team nutz nicht den von uns verwendeten PHP Stack, sondern arbeitet mit einer anderen Programmiersprache. Gerade in diesem Bereich gibt es wechselseitig großes Interesse, sich auszutauschen: Die Leute, die sich schon sehr gut mit PHP auskennen, möchten die Programmiersprache Python lernen. Und die Leute, die Python beherrschen, möchten sich auch PHP näher ansehen.

 

Die unterschiedlichen Teams können sich demnach gegenseitig ergänzen.

Sven: Korrekt. Dadurch, dass wir ja ein ziemlich breites Produkt abliefern, haben wir auch ziemlich breit aufgestellte Teams: Unser Payment-Team ist sehr logikorientiert. Es werden Zahlungsströme verarbeitet oder Käufe konvertiert. Das ist abstrakte Business-Logik, die kann man nicht sehen und läuft im Backend ab. Auf der anderen Seite haben wir das Frontend-Team, das für die Darstellungen der Inhalte zuständig ist. Das ist beispielsweise im Bereich Marketing oder After Sales wichtig. Das sind Bereiche, in denen auch der Kunde viel Interaktion hat. Und da ist es unsere Aufgabe, die abstrakten Vorgänge des Systems für ihn verständlich aufzubereiten. Zum Beispiel den Lieferstatus der Bestellungen.

 

Danke für das Gespräch!

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