Nachgefragt bei Mathias (Developer E-Food)

Was machst du bei real.digital?

In unserem letzten Nachgefragt-Beitrag konntet ihr bereits einen kleinen Einblick in die infrastrukturellen Abläufe unseres Lebensmittelshops erhalten. Dieses Mal erzählt Mathias, mit welchen Projekten die Entwickler das Shopsystem fortlaufend optimieren.

Hi Mathias, du bist bei real.digital in der Softwareentwicklung für den Lebensmittelshop tätig. Kannst du beschreiben, was du da genau machst?

Ich arbeite im Fulfillment. Zusammen mit meinen Kollegen betreue ich die technischen Abläufe, die im Hintergrund anfallen, nachdem der Kunde seine Bestellung abgesetzt hat. Vom Bestelleingang über die Zusammenstellung der Waren bis hin zum Versand ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass die technische Vorgänge zur Auftragsabwicklung funktionieren.

Mit unserem Lebensmittelshop beliefern wir ja direkt aus real Märkten und da unterstützen wir die zuständigen Mitarbeiter mit softwaregestützten Werkzeugen, die wir entwickeln.

Was kann man sich unter den Werkzeugen vorstellen?

Hat das System für den Pickwalk bereits ausprobiert: unser Geschäftsführer Gerald Schönbucher.

Es geht darum zu schauen, wann die Bestellung fertig sein muss und wann sie zusammengestellt und fertig verpackt wird. Ein wichtiger Teil dabei ist das Picken, also der Zusammenstellprozess der Artikel. Da sind wir mit Papierlisten gestartet. Das war zwar am Anfang ganz okay, aber wir haben schnell gemerkt: Das wächst nicht mit. Seit Anfang des Jahres haben wir für den Zusammenstellprozess in vielen real Märkten ein digitales System etabliert, das die Mitarbeiter durch den Markt navigiert und genau angibt, welcher Artikel in welcher Stückzahl gepickt werden soll.

Das hat gegenüber den Papierlisten wichtige Vorteile: Wir können mehrere Bestellungen gleichzeitig zusammenstellen und ideale Laufwege für die Mitarbeiter vorausberechnen. Natürlich ist so ein digitales System auch weit weniger fehleranfällig. Insgesamt haben wir so den Prozess erheblich optimiert und beschleunigt.

Habt ihr bereits zukünftige Projekte in Planung?

Nachdem wir den Pickwalk, also die Zusammenstellung der Bestellungen, softwareseitig unterstützt haben, machen wir uns jetzt an die softwaregestützte Kommissionierung: die zusammengestellten Einkäufe fertig machen und dem richtigen Empfänger zuweisen. Dabei muss beachtet werden, ob die Artikel verschickt oder abgeholt werden, Versandetiketten müssen gedruckt werden und so weiter. Das soll in Zukunft auch softwaregestützt funktionieren. Da arbeiten wir eng mit dem Bereich Fulfillment Operations zusammen und schauen, dass wir die Arbeitsvorgänge so schnell, einfach und fehlerfrei optimieren, wie es nur geht.

Wenn du das so beschreibst, wird einem erst bewusst, wie viel da im Hintergrund noch abläuft.

Klar. Man muss ja auch bedenken, dass wir eben kein superkleiner Händler sind, der eine Bestellung pro Tag abarbeitet, sondern deutlich mehr. Da kannst du nicht mal eben hier das Bestellformular ausdrucken, die Bestellungen zwischendurch mal zusammensuchen und das Ganze dann rausschicken. Das sind schon deutlich größere Dimensionen, die man händisch allein nicht – oder nur schwer – abarbeiten kann.

 

Wir greifen nicht einfach ins Regal und stecken die Artikel in ein Paket. Da läuft schon einiges mehr im Hintergrund ab.

 

Hinzu kommt, dass die Warenkörbe bei einer Lebensmittelbestellung deutlich größer als im Non-Food-Bereich sind. Wenn du zum Beispiel Elektronik einkaufst, umfasst deine Bestellung ein bis drei Artikel. Bei uns im Lebensmittelshop sind es allerdings 50 bis 60 Artikel pro Bestellung. Diese Menge wirkt sich noch mal ganz anders auf die Bestellabwicklung aus.

Zum Abschluss: Was macht real.digital für dich als Arbeitgeber besonders?

Ich habe vorher in einer Agentur an Software- und Onlineshop-Projekten gearbeitet. Dort gab es leider keine Möglichkeiten, eigene Ideen auszuprobieren. Du hast lediglich Kundenwünsche nach Vorgaben umgesetzt und das war’s.

 

Du hast hier ein frisches Arbeitsklima und mit der Metro AG einen starken Background.

 

Das ist hier anders. Wenn du hier mit einer guten Idee ankommst, kannst du sie auch mal ausprobieren. Da haben wir ausreichend Freiheiten, um sowas tatsächlich machen zu können. Und du siehst hier eben auch, für was deine Arbeit verwendet wird. Du bekommst also auch direktes Feedback zu deiner Arbeit.

Danke für das Gespräch!

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