Mit Christoph auf den letzten Metern der Customer Journey

Wie unser Area Product Manager das Onlineshopping einfach, sicher und komfortabel gestaltet

Quelle: iStock.com/ipopba

Wenn Christoph sich in drei Hashtags vorstellen müsste, wären das die folgenden: #productmanagement, #productdesign und #cycling. Denn unser Area Product Manager brennt nicht nur für die optimale Customer Experience, er ist auch ein leidenschaftlicher Mountainbiker. Wir wollten von Christoph wissen, wie sein Arbeitsalltag aussieht und inwieweit sich dieser durch die Corona-Pandemie verändert hat. Außerdem haben wir erfahren, worüber er sich am meisten freut, seitdem die Corona-Beschränkungen gelockert werden.

Bitte stell dich kurz vor: Wer bist du und was genau machst du bei uns im Unternehmen?

Ich bin Christoph und arbeite als Area Product Manager. Ich verantworte aktuell fünf Teams, die sich um den Teil der Customer Journey kümmern, an dem sich ein Kunde bereits für den Kauf eines Produkts entschieden hat. Wir begleiten ihn also vom Warenkorb über Checkout und Bezahlung bis zur Kaufbestätigung. Dabei soll er es möglichst einfach und bequem haben.

Insbesondere der Bezahlvorgang kann beim Onlineshopping ein kritischer Punkt sein, da hier sensible Daten erfragt werden. Durch größtmögliche Transparenz über den ganzen Einkaufsprozess stellen wir bei den Kunden Vertrauen her, damit sie sich bei uns gut aufgehoben und sicher fühlen.

In meiner täglichen Arbeit spreche ich viel mit Produktmanagern, Produktmanagerinnen und den weiteren Mitgliedern der Produktteams, um aktuell anstehende Themen zu diskutieren, die richtigen Personen zusammenzubringen und Probleme aus dem Weg zu schaffen. Gleichzeitig mache ich mir Gedanken über künftige Wachstumsthemen, damit wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben, und rekrutiere hierfür neue Produktmanager und Produktmanagerinnen.

 

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Wo hast du vorher gearbeitet?

Bevor ich hier im Unternehmen eingestiegen bin, habe ich bei Chefkoch.de gearbeitet. Als Head of Product Design & User Research war ich verantwortlich für das Team von UX/Product Design, das die Funktionen und die Gestaltung von Website und Apps verantwortet hat. Davor war ich insgesamt sieben Jahre in verschiedenen Stationen als Unternehmensberater tätig. Im Wesentlichen half ich großen, multinationalen Unternehmen bei der digitalen Transformation, indem ich digitale Produkte aufgebaut oder die bestehenden Marketing- und Vertriebskanäle ins digitale Zeitalter gehoben habe.

Unser Area Product Manager Christoph (Fotograf: Thomas Riedel)

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Ich verbringe meinen Tag hauptsächlich in Videokonferenzen, teils in Einzelgesprächen und teils in größeren Runden. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie arbeite ich mobil und bin nur noch sehr sporadisch im Büro. Die Umgewöhnung hat etwas Zeit gebraucht, aber letztlich bin ich viele Telefon- und Videokonferenzen aus meiner früheren Tätigkeit als Unternehmensberater gewöhnt.

Welche Aufgabenbereiche gefallen dir am besten?

Am meisten Spaß macht es mir, gemeinsam mit Product Managern und Managerinnen sowie Product Designern und Designerinnen an der optimalen Customer Experience zu tüfteln und durch qualitative und quantitative Tests herauszufinden, was am besten funktioniert.

Ich liebe es, mit anderen Menschen am (virtuellen) Whiteboard zu stehen und dort mit unterschiedlichen Ideen zu jonglieren.

Das funktioniert auch von flexiblen Arbeitsorten aus: Als Ersatz für das Whiteboard gibt es ja glücklicherweise genügend digitale Tools, die eine ähnliche Arbeitsweise ermöglichen, beispielsweise mit virtuellen Klebezetteln.

Was schätzt du besonders an unserem Unternehmen als Arbeitgeber?

Ich schätze die Freiheit und die zahlreichen Möglichkeiten, die das mobile Arbeiten mit sich bringt. Klar, die Corona-Pandemie schränkt unsere Bewegungsfreiheit derzeit immer noch ein, aber ich glaube, dass wir mit unseren flexiblen Lösungen langfristig einen tollen, bunten Mix aus internationalen Fachkräften an uns binden können. Darüber hinaus finde ich es klasse, dass jeder bei uns seine Ideen äußern und auch umsetzen kann. Denn am Ende sollte immer die beste Idee gewinnen und nicht die Meinung der ranghöchsten Personen, und diese Denkweise ist bei uns sehr verankert.

Was hat sich für dich – privat wie beruflich – geändert, seitdem du deinen Arbeitsplatz flexibel wählen kannst?

Meine Arbeit als Führungskraft hat sich schon stark verändert, da es für mich schwieriger ist, den „Puls“ meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fühlen, wenn ich sie nicht mehr jeden Tag sehe. Und auch die interessanten Gespräche an der Kaffeemaschine entfallen, in denen ich Neuigkeiten aus anderen Teilen des Unternehmens erfahren habe. Ich muss diese Informationen nun aktiv einholen, die Kommunikation wurde dadurch ein Stück weit formalisiert. Gleichzeitig sind alle Kollegen und Kolleginnen nur einen Klick entfernt, und wir haben viel dafür getan, die richtigen Tools und Prozesse zu etablieren, um den Austausch zwischen Personen, Teams und Abteilungen zu fördern.

Ich hatte offen gestanden Bedenken, als wir infolge der Pandemie alle an flexible Arbeitsorte wechselten, da ich vorher sehr gute Erfahrungen mit agilem Arbeiten in enger örtlicher Nähe der Teammitglieder gemacht habe. Es hat mich jedoch positiv überrascht, wie schnell sich alle auf die neue Situation eingestellt haben – der Wechsel ging reibungsloser über die Bühne, als ich das erwartet hätte.

Privat habe ich mir neue Ausgleichsmöglichkeiten gesucht. Da das tägliche Radfahren zum Büro entfällt, gehe ich jetzt mittags häufiger spazieren. Außerdem habe ich ein Imkerseminar besucht und werde ab diesem Jahr mein eigenes Bienenvolk auf dem Balkon haben. Ich bin schon ziemlich aufgeregt und freue mich darauf, in der Mittagspause nach den Bienen zu sehen und nächstes Jahr meinen ersten eigenen Honig zu ernten.

Auf welche Aktivität hast du dich nach den Lockerungen am meisten gefreut?

Ich sitze ab sofort wieder häufiger auf dem Fahrradsattel und gehe mountainbiken, ob im Sauerland, in Aachen oder in der Pfalz (je nachdem, wo das Wetter am besten ist), um endlich mal wieder aus der näheren Umgebung herauszukommen. Und nach einer anstrengenden Fahrradtour freue ich mich darauf, ein deftiges Essen und ein kühles Bier in einem Restaurant zu genießen.