About Mansur: IT-Logistics, Fulfillment & Inventory

Was machst du bei real.digital?

Rund 5.000 Händler, 6,5 Millionen Kunden und mehr als zehn Millionen verschiedene Produkte zeichnen den Online-Marktplatz real.de aus – Tendenz steigend in allen Bereichen. Um dieses Wachstum auch technisch voranzutreiben, arbeiten über 80 Software-Entwickler in der IT-Abteilung an der Instandhaltung sowie stetigen Optimierung und Erweiterung des Systems. Mansur Iqbal zählt seit 2011 zu den Entwicklern von real.digital (ehemals Hitmeister) und ist unter anderem für die Organisation der logistischen Belange des Systems hinter real.de verantwortlich. Im Artikel erzählt er von der Arbeit in der IT und warum er die Aufgaben bei real.digital besonders spannend findet.

Du möchtest unser Tech-Team mit Know-how und guten Ideen unterstützen? Sieh dir unsere freien Stellen an!

Hey Mansur! Wie bist du eigentlich zu real.digital gekommen?

Ich habe bereits während meines Informatik Studiums in der Firma gearbeitet, die damals noch Hitmeister hieß. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch unseren jetzigen CTO Fabian, der mich damals gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, hier anzufangen. Neben meinem Studium habe ich dann schon angefangen, erste große Projekte umzusetzen.

An mein erstes Projekt kann ich mich noch gut erinnern: Die Anbindung des Rechnungs- und Ratenkauf Spezialisten Klarna an unser System, mit dem wir unseren damaligen Rechnungsprozess auf einen externen Partner umstellen konnten. Seitdem hat sich einiges getan: Wir haben viele Projekte in verschiedenen Bereichen umgesetzt, ein Warenwirtschaftssystem gebaut, an einem Produktdatensystem gearbeitet und die Infrastruktur verbessert. Nach und nach haben wir dann Teams für die unterschiedlichen Bereiche aufgebaut. Mittlerweile sind Fabian und ich am längsten in der IT angestellt. Unser Team ist seit 2011 auch deutlich größer geworden: Von etwa sieben auf inzwischen mehr als 80 Mitarbeiter in Düsseldorf und Köln zusammen – wir sind also exponentiell mit dem Rest der Firma mitgewachsen.

Hast du schon Erfahrungen im Bereich der Webentwicklung gesammelt, bevor du bei real.digital eingestiegen bist?

Ja, ich habe mit 14 Jahren angefangen in verschiedenen Sachbereichen zu programmieren, habe Websites gebaut und mich mit Grafikerstellung auseinandergesetzt. Mein Schwerpunkt lag damals im Bereich Frontend.

Mit Fabian, den ich schon seit der Schulzeit kenne, und drei weiteren Schulfreunden habe ich dann eine kleine Agentur gegründet, in der wir Websites für e-Sport Clans umgesetzt haben. Das hat uns einiges an Erfahrung gebracht. Als wir dann anfingen zu studieren und in verschiedene Städte gezogen sind, haben wir die kleine Firma aber wieder aufgelöst.

Wie sieht Dein Alltag in der IT aus?

Meine Hauptaufgabe als Teamleiter im Bereich Logistik, Inventar und Fulfillment ist die Planung und Organisation der anfallenden Aufgaben. Deshalb stehe ich mit sämtlichen Leuten aus den verschiedenen Bereichen von real.digital ständig in Kontakt. Ich tausche mich auch regelmäßig mit den Kollegen unseres zweiten Standorts in Düsseldorf aus, die unter anderem für Supplier Integration und das Category Management zuständig sind.

Weil wir mit real ja auch selbst als Händler auf unserem Marktplatz verkaufen, brauchen wir dementsprechend ein Warenwirtschaftssystem, für das unser Team verantwortlich ist. Da sind wir aktuell noch dabei es im Zuge der Fusion von Hitmeister und real komplett neu zu bauen. Deshalb fallen dort viele Dinge an, die mit unseren verschiedenen Abteilungen abgestimmt werden müssen.

Daneben ist es meine Aufgabe, die Wünsche zur Optimierung der Arbeitsabläufe in den Abteilungen einzuholen und entsprechend zu filtern und zu priorisieren, damit die Entwickler fokussiert an ihren Aufgaben arbeiten können.

Zum eigentlichen Programmieren komme ich selbst nur noch dann, wenn ich Defizite, Bugs oder Optimierungspotentiale sehe, für die ich keinen Entwickler von seiner aktuellen Arbeit abhalten möchte.

Was macht die Arbeit bei real.digital für dich so spannend?

Da wir 6,5 Millionen Kunden und über 5.000 Händler haben, fällt ein riesiges Datenvolumen (Angebote, Produktdaten, Bestellungen) an, mit dem wir hantieren. Das hat wiederum einen immens hohen Traffic auf real.de zufolge. Somit liegt eine ziemlich große Last auf unseren Servern und Datenbanken. Das Spannende daran ist, mit der Last umzugehen, die Prozesse zur Bewältigung der Daten zukunftsfähig und skalierbar zu machen und alles selbst dann noch am Laufen zu halten, wenn wegen einer Werbekampagne plötzlich viel mehr Menschen als üblich unseren Marktplatz besuchen. Sowas müssen unsere Systeme dann aushalten. Die Verkäufe müssen funktionieren und die Warenbestände richtig abgezählt werden. Alles muss reibungslos im Hintergrund ablaufen, damit der Kunde ohne Hindernisse bei uns einkaufen kann.

Das was der Kunde sieht ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Unter der Oberfläche stecken so viele Technologien und Tools für Logistik, Warenwirtschaft, Kundenservice, Fulfillment und so weiter. Es ist spannend mit allen Bereichen von real.digital zusammen zu arbeiten und mit deren Themen in Kontakt zu kommen. Außerdem arbeiten wir im Bereich Produktdaten unter anderem auch an der Optimierung mit Hilfe von neuronalen Netzen, damit Produkte im System automatisch der richtigen Kategorie zugeordnet werden. Im Prinzip hast du als Entwickler bei real.digital also mit sehr vielfältigen Aufgaben zu tun.

So ist die IT-Abteilung bei real.digital organisiert

Die IT ist in sieben Teams aufgeteilt, die mit den entsprechenden Abteilungen von real.digital zusammenarbeiten:

DevOps: Sie sind für die Infrastruktur von real.de verantwortlich, pflegen die Server und Datenbanken und stellen die virtuellen Maschinen für die Entwickler bereit.

Payment: Das Payment-Team kümmert sich um die Bezahlabwicklung und trägt dafür Verantwortung, dass Bestellungen und Buchungen richtig funktionieren.

Customer Care: Dieses Team kümmert sich um das Reklamationssystem, mit dem der Kundenservice arbeitet und sorgt dafür, dass der Kunde einen reibungslosen Ablauf mit seiner Bestellung hat.

Marketing/ Tools: Sie arbeiten unter anderem am internen Authentifizierungssystem, stellen Tools zur Suchmaschinenoptimierung zur Verfügung, kümmern sich um das Content Management System und um das Produktbewertungssystem.

UX/UI: Das Design-Team arbeitet mit allen Teams aus der IT zusammen. Sie kennen sich neben der grafischen Gestaltung auch mit JavaScript, HTML und CSS aus, um die erstellten Grafiken auch einbauen zu können.

Product Discovery: Sie stellen Tools zur Organisation der Produktdaten zur Verfügung, mit dem das Produktdaten Management arbeitet. Darunter zählt auch die automatisierte Verwaltung und Prüfung der Produkte. Außerdem optimieren sie das System, damit es neue Produkte automatisch eine der 5.500 Kategorien selbstständig zuordnet. Und sie verbessern ständig die Produktsuche und Produktvorschläge für die Kunden.

Logistics/ Inventory/ Fulfillment: Das Team kümmert sich um das Warenwirtschaftssystem, worunter die Aktualisierung der Preise und Bestände von den Produkten der Händler zählt. In eigenen Lagern sorgt das Team für die Bestandsaktualisierungen, das Versenden der Ware und die richtige Listung. Nicht nur im eigenen System, sondern auch plattformübergreifend: Sie stellen sicher, dass die Warenbestände und Preise der rund 10 Millionen gelisteten Produkte an Vergleichsportale wie idealo oder Google Shopping richtig weitergegeben werden. Weiterhin verwaltet das Team die Retouren-Abwicklung und Tools für die Marktanlieferung.

Welche Maßnahmen trefft ihr zur Fort- und Weiterbildung?

Jedem Entwickler stehen vier Fortbildungstage mit Budget frei, um sich auf Messen oder Konferenzen weiterzubilden. Das ist wichtig, damit wir uns neue Inspirationen von außen holen können und auf dem aktuellen Stand der Dinge bleiben.

Außerdem haben wir die Möglichkeit, Meetups zu bestimmten Themen zu veranstalten, um uns gegenseitig auszutauschen und andere Entwickler zu treffen. Unsere Unternehmenskultur ist da sehr offen, deshalb unterstützen wir uns auch gegenseitig und halten uns untereinander auf dem aktuellen Stand. Da entstehen dann auch mal spontan Gelegenheiten über Neues zu diskutieren. Durch unseren Austausch ergeben sich ständig neue Ideen und Vorgehensweisen. Bisher hatte ich nie den Eindruck, dass sich jemand von uns auf der Stelle bewegt.

Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen, die sich bei euch bewerben?

Uns ist wichtig zu sehen, wie jemand denkt und Problemlösungen angeht. Um das herauszufinden, haben wir für Bewerber kleine Aufgaben vorbereitet, mit denen wir die abstrakte Denkweise einschätzen können. Außerdem suchen wir Entwickler, die Aufgaben selbstständig angehen, ohne ständig geführt werden zu müssen.

Du musst übrigens nicht Informatiker sein, um bei uns anzufangen. Du musst uns nur zeigen können, dass du lernwillig, neugierig, pragmatisch bist und out-of-the-box denken magst. Wir haben beispielsweise auch Mathematiker und Physiker in unseren Teams, die am Anfang noch nicht programmiert haben. Eines haben aber alle Kollegen und Kolleginnen aus der IT gemeinsam: Sie haben uns gezeigt, dass sie was draufhaben und motiviert sind. Solche Leute sind bei uns genau richtig!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.