real.digital macht E-Food

Der Lebensmittelshop hinter den Kulissen

Im Onlinehandel spielt E-Food eine immer bedeutendere Rolle. Auch real mischt beim Lebensmittelversand in Deutschland mit und baut das Angebot fortlaufend aus. Was dabei hinter den Kulissen passiert, erklärt unser E-Food Business Developer Max.

„E-Commerce wächst nach wie vor exponentiell. Aktuell verzeichnet aber auch der E-Food-Sektor mit Lebensmittel-Lieferdiensten und so genannten „click&collect“-Lösungen sehr starke Wachstumsphasen.“ Max kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen Robin und Mehmet (Managing Director real.de & Head of E-Food) in Düsseldorf um die Organisation des Lebensmittel-Lieferdienstes und kann die aktuelle und zukünftigen Entwicklung von Lebensmittelshops bestens einschätzen.

Das Geschäft mit E-Food in Deutschland

Im Business Development kümmert sich Max um die Verbreitung von real E-Food.

Obwohl das Geschäft in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch einen überaus geringen Anteil am Gesamtumsatz im deutschen Lebensmittelhandel hat, sieht Max eine positive Entwicklung von E-Food auch in Deutschland:

„In Frankreich und England ist die Filialdichte einfach weit weniger ausgeprägt als hier in Deutschland, weshalb E-Food dort besonders gut angenommen wird. Trotzdem gibt es auch in Deutschland genug Kunden, die den Lebensmittel-Lieferdienst einfach praktisch finden und deshalb nutzen.“

Mit E-Food haben Endverbraucher die Möglichkeit, ihre Lebensmitteleinkäufe am Computer oder Smartphone zusammenzustellen und diese schließlich direkt bis an die Haustüre liefern zu lassen. real integriert dazu momentan 20 seiner stationären Märkte in das E-Food-Konzept, welche die Kunden in der Umgebung mit Lebensmitteln beliefern. So zum Beispiel unter anderem in München, Hamburg, Köln und Berlin aber auch in weiteren Metropolregionen wie im Ruhrgebiet oder im Rhein-Main-Gebiet.

Mit rund 27.000 Artikeln bietet real dabei das größte E-Food-Angebot in Deutschland an. „Das ist nur möglich, weil wir E-Food über unsere stationären Märkte mit verhältnismäßig großen angedockten Lagern abwickeln und wir deshalb keine zusätzlichen Lager dafür brauchen“, weiß Max.

Die Verknüpfung von Online- mit Offline-Handel bringt weitere Vorteile mit sich:

„Wir erweitern unsere stationären Märkte um die E-Food Komponente und können damit die Umsätze der Märkte steigern. Wir sind sozusagen der Dienstleister, der das E-Food Geschäft für die real Märkte auf die Beine stellt.“

Zudem ist mit den Märkten ein organisches Wachstum einfach möglich: Um die steigende Nachfrage zu decken, können weitere, bestehende Märkte in den E-Food-Prozess mit aufgenommen werden, sobald dies nötig ist.

 

„Gerade bei sensiblen Gütern wie Lebensmitteln ist es meiner Meinung nach wichtig, eine bekannte Marke wie real dahinter stehen zu haben.“

 

Max hat sich bereits während seines Studiums für E-Food interessiert und daher seine Masterarbeit über die Logistikprozesse im Multichannel-Lebensmitteleinzelhandel verfasst. Sein Fokus lag dabei auf dem Fulfillment, der in seinen Augen einen entscheidenden Stellenwert im Lebensmittel-Lieferdienst-Gewerbe einnimmt. „Denn Qualität und Services, die beim Kunden ankommen, entscheiden über das Vertrauen und den wiederholten Einkauf“, findet er.

 

Lebensmittel online bestellen, im nächstgelegenen real Markt zusammenstellen lassen und Lieferung abwarten oder selbst abholen – das ist real E-Food.

Die Herausforderungen des E-Food-Geschäfts

Damit die Lebensmittelbestellungen auch pünktlich bei den Kunden ankommen, spielen sich komplexe Vorgänge im Hintergrund ab, die sich von denen des herkömmlichen E-Commerce unterscheiden.

Ein großer Unterschied zwischen Lebensmittel- und Nonfood-Warenversand besteht in der Größe des durchschnittlichen Warenkorbs. Dies stellt einen erheblichen Kostenfaktor dar, den Max bei seinen Aufgaben im Business Development beachten muss.

„Beim E-Food kaufst du dir nicht nur ein einzelnes Produkt, das beispielsweise 100 Euro kostet, sondern bestellst eher 40 verschiedene Lebensmittel für den Preis. Zum Ausführen der Bestellung brauchst du also Mitarbeiter, die entsprechend 40 Mal ins Regal greifen, um eine Bestellung abzufertigen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und treibt unsere Kosten schnell in die Höhe.“

 

„Der Lebensmittelversand ist komplexer und schwieriger als der herkömmliche E-Commerce.“

 

Eine weitere Herausforderung im E-Food ist die Einhaltung der Kühlkette: „Beim Lebensmittelversand kommen neben ungekühlten Lebensmitteln noch Tiefkühl- und normal gekühlte Artikel dazu. Die Herausforderung ist es, die Kühlkette bis zum Kunden aufrechtzuerhalten.“

Welche Rolle die IT bei der Bestellabwicklung einnimmt, hat unser E-Food Developer Mathias bereits in einem anderen Artikel erklärt. Hier geht’s zum Beitrag.

Der Arbeitsalltag als Business Developer im E-Food

Als Business Developer ist es die Aufgabe von Max, Konzepte für neue Absatzwege zu erstellen und zu überlegen, wie man die Reichweite von E-Food erhöhen kann.

„Da der Lebensmittelversand verglichen mit herkömmlichem E-Commerce recht kostspielig ist, schaue ich auch, wie wir das Geschäft allgemein profitabler gestalten können.“

So dreht sich eines seiner aktuellen Projekte um Abholstationen für Unternehmen, an denen Mitarbeiter ihre Online-Bestellungen nach Feierabend bequem abholen können.

„Für solche Projekte tauschst du dich erst einmal mit den Unternehmen aus, besprichst deren Anforderungen, erstellst Konzepte, Verträge und Zeitpläne – und du stimmst dich intern mit unseren Teams ab, wie der IT, dem Category Management, dem Marketing und natürlich Operations.“

 

„Es macht mir Spaß, out-of-the-box zu denken und bei meiner Arbeit auch in andere Fachbereich Einblicke zu erhalten.“

 

Damit ist seine Arbeit aber nicht beendet. Da Max bereits in einem anderen Unternehmen im Operations Development tätig war und entsprechend Erfahrung hat, betreut er seine Projekte bis zum Rollout, also bis zu deren Umsetzung und hat damit die Möglichkeit, diese von Anfang bis Ende zu begleiten.

„Ich glaube das kommt selten vor, dass man im Business Development die Freiheit hat, wirklich in allen Fachbereichen involviert zu sein und seine Projekte an jeder Stelle mitgestalten kann. In vielen Betrieben bist du nämlich eher ein einzelnes, kleines Zahnrad in einem großen Getriebe und kannst Dich nur in einem eng abgesteckten Aufgabenbereich bewegen. Hier bei uns ist das alles viel dynamischer – das macht Spaß.“

Möchtest Du auch die Zukunft des E-Commerce mitgestalten und dich an spannenden Projekten beteiligen? Dann schließe dich uns an! Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findest du hier: Jobs bei real.digital
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