Nachgefragt bei Mathias (Category Management)

Was machst du bei real.digital?

Im Category Management ist Mathias mit seinem Team für den Einkauf im Non-Food Direktvertrieb zuständig, um Waren über den real Onlineshop zu vertreiben. Im Beitrag erzählt er über beliebte Sommer-Artikel, allgemeine Trends und zukünftige Entwicklungen im Direktvertrieb.  

Hi Mathias, kannst du kurz beschreiben, was ihr im Category Management macht?

Wir sind für den Direktvertrieb verantwortlich. Das heißt, wir kaufen die Ware ein, die wir als real auch selbst wieder verkaufen. Das ist der große Unterschied zu unserem Marktplatz, auf dem verschiedene Händler ihre Produkte anbieten.

 

Im Hinblick auf die Vermarktung von Produkten sind wir grundsätzlich sehr stark durch den Einkauf geprägt.

 

Unsere Aufgaben sind: Trends erkennen, neue Lieferanten gewinnen, bestehende Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten analysieren und ausbauen sowie Artikel in Zusammenarbeit mit dem Marketing vermarkten. Alles unter der Berücksichtigung von Reportings, die wir ständig analysieren, um unser weiteres Vorgehen daraus abzuleiten.

Wie sieht dein Aufgabenbereich aus?

Ich bin der Abteilungsleiter im Bereich Non-Food und habe ein Team von aktuell vier Leuten, mit denen ich die Bereiche Gartenmöbel, Gartengeräte, Heimwerken, Sportfreizeit und Zweirad betreue. Gerade die Kategorien Gartengeräte und Zweirad sind da natürlich sehr saisonabhängig – da befinden wir uns zurzeit in der Hochphase.

Ich leite das Team und entwerfe mit meinen Kollegen zusammen Strategien und analysiere mit ihnen die Warengruppen. Also: was läuft gut, wo können wir uns verbessern, wohin wollen wir uns entwickeln und dergleichen.

Habt ihr in der Hochsaison – jetzt im Sommer zum Beispiel – mehr zu tun als zwischen den Jahreszeiten?

Auch in der Zwischensaison fällt mindestens genauso viel Arbeit an, weil wir da schon die neue Saison vorbereiten. Wir planen quasi im Frühjahr die kommende Wintersaison und bereits jetzt die kommende Sommersaison. Zurzeit laufen aber noch alle Outdoor-Artikel richtig gut. Im Winter ist die Nachfrage bei Indoor-Artikeln sehr hoch, wie zum Beispiel Heimsportgeräte, Crosstrainer, Laufbänder und so weiter. Das ist ein stark saisonabhängiges Geschäft.

 

Bei Gartenartikeln wie Rasenmähern sind wir ganz stark wetterabhängig, was die Planbarkeit schwer macht.

 

Wobei sich die Nachfrage zum Beispiel bei Gartenmöbeln mittlerweile spürbar über das ganze Jahr ausweitet. Die stellen sich viele Kunden auch in den Wintergarten. Überhaupt ist der Übergang zwischen Indoor und Outdoor bei vielen Artikeln fließend, so dass entsprechende Kategorien wie Gartenmöbel mittlerweile zum Ganzjahresgeschäft geworden sind. Die Peaks in der jeweiligen Hochsaison sind aber ganz klar da.

Wenn du Teil unseres Teams in Köln, Düsseldorf oder Darmstadt werden möchtest, dann schau dich einfach in unseren Stellenausschreibungen um 🙂

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Gibt es Artikel, bei denen die Nachfrage bei der Hitze besonders hoch ist?

Jede Menge Gartenmöbel – Sonneninseln zum Beispiel. Die gehen richtig gut, obwohl wir dafür nicht mal Werbung gemacht haben.

Was wir zurzeit auch ziemlich stark verkaufen, sind Holzpools. Da denkt man zunächst gar nicht dran, dass sowas online überhaupt gekauft wird. Aber wir haben bereits gelernt: Es gibt nichts, was man online nicht verkaufen könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Run auf Pools und auf alles, was abkühlt, ist enorm.

Mal abseits von Saisonartikeln: Fallen euch allgemeine Waren-Trends auf?

In den Warengruppen, die ich betreue, spielt das Thema E-Mobility eine große Rolle. Also Elektro-Scooter, -Roller, -Fahrräder und Hoverboards. Im Bereich Heimwerken, DIY und Smart-Home bemerken wir auch eine große Nachfrage. Da wären wir mit Mährobotern, die ja in den Bereich Smart-Home zählen, wieder bei den Gartenartikeln.

Was auch interessant ist: Wintergrillen beziehungsweise das Thema Grillen im Allgemeinen nimmt bei uns immer mehr Raum ein. Um Weihnachten herum sind Marken-Grills auch als Geschenke sehr nachgefragt.

Bedeutet das, dass ihr in Zukunft eine noch breitere Palette an Waren einkauft?

Definitiv ja! Wir werden auf jeden Fall unser Portfolio an Artikeln weiter ausweiten. Da stellen wir uns natürlich ein Stück weit auch den Trends der einzelnen Warengruppen. Wir wollen ja wachsen. Da reicht es nicht, uns nur auf die bestehenden Artikel zu fokussieren.

 

Du musst deinen Horizont laufend erweitern, um entsprechendes Wachstum zu generieren.

 

Bei uns im Einkauf ist noch viel Potenzial vorhanden, um auf unsere Erfolge weiter aufzubauen. Wir haben noch so viele Stellschrauben, an denen wir noch gar nicht gedreht haben. Das macht unsere Aufgabe so spannend und interessant.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei real.digital?

Mit den Teams hier zusammenzuarbeiten macht echt Laune und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Ich komme jeden Morgen hierhin und habe Spaß bei dem, was ich tue.

 

Den Spruch „Erfolg macht süchtig“ kann man bei uns wirklich erleben.

 

Was ich im Speziellen spannend finde: Wir entwickeln momentan mit unserer IT zusammen ein komplett neues Warenwirtschaftssystem. Ich finde es toll, dass wir im Einkauf aktiv bei der Gestaltung des Systems mitreden können. Das ist nicht selbstverständlich. Sobald wir es nutzen können, wird uns das im Einkauf einen riesigen Schritt nach vorne bringen – wo wir wieder beim Thema Potenzial und Luft nach oben sind.

Welche Artikel aus dem Sommer-Sortiment gefallen dir denn persönlich?

So ein schickes E-Bike würde mir gefallen oder ein großer, beheizter Whirlpool, den man auch ganzjährig benutzen kann. Und ein Hybrid-Grill, mit dem ich sowohl mit Kohle als auch Gas grillen kann.

 

Klingt so, als würdest du von der Nachfrage der Kunden inspiriert.

Auf jeden Fall! Von manchen Trends wird man schon etwas mitgerissen, wo man sich selbst dann auch denkt: „Den Artikel hätte ich jetzt auch gern.“

 

Danke für das Gespräch!

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