Nachgefragt bei Marcia (Head of Business Development (Kooperationen))

Was machst du bei real.digital?

Wenn es um Kooperationen geht, ist Marcia die richtige Ansprechpartnerin bei real.digital. Im Business Development setzt sie Kooperationen mit externen Partnern ganz unterschiedlicher Branchen auf, um das real Portfolio für unsere Kunden stetig optimal zu erweitern. Im Gespräch gibt sie Einblicke in ihre Aufgaben und verrät, warum real.digital für sie das ideale Arbeitsumfeld bietet.

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Hey Marcia, erzähl doch mal, wie deine Aufgaben bei uns im Business Development aussehen.

Mein Fokus liegt auf Kooperationen. Das heißt, ich suche externe Kooperationspartner, die in ihren jeweiligen Bereichen Experten sind und für uns das machen, was wir selbst nicht direkt anbieten. Da haben wir zum Beispiel real Blumen, real Versicherungen, real Reisen und mehr. Unsere Partner übernehmen für uns in unserem Namen unterschiedliche Prozessschritte wie zum Beispiel die Produktion, Bestellabwicklung, Logistik und so weiter.

Ich überwache die ausgelagerten Prozesse, um sicherzustellen, dass unsere Kunden rundum zufrieden sind. Das hat den Vorteil, dass wir keine eigenen Ressourcen aufbringen müssen, unseren Kunden aber trotzdem nutzenstiftende Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Zum Beispiel das selbst zu gestaltende Fotobuch, das wir unseren Kunden auf real Foto anbieten: Die Software dazu hat unser Partner programmiert. So etwas selbst umzusetzen wäre ein riesiger Aufwand für uns. Deshalb ist es bei solchen Angeboten sinnvoll, mit einem externen Dienstleister zusammenzuarbeiten.

Wie bist du zu real.digital gekommen?

Ich habe vorher lange bei Amazon gearbeitet und dabei hat sich meine Liebe zum E-Commerce entwickelt. Speziell an real.digital begeistern mich die Verbindung zum stationären Geschäft, die professionelle abteilungs- und standortübergreifende Zusammenarbeit und wie wir unser Business auf mehreren stabilen Säulen von der Pike auf gemeinsam groß machen. Wenn man hier arbeitet, merkt man, wie viel Potenzial hier drinsteckt. Das sieht man von außen zuerst gar nicht. Es macht Spaß, in so ein dynamisches Umfeld integriert zu sein und zu sehen, wie es stetig vorangeht.

 

Wir sind der Underdog im E-Commerce, der den anderen Großen das Wasser reichen kann.

 

Ich finde es auch spannend, unsere unterschiedlichen Unternehmenskulturen in Köln und Düsseldorf zu erleben. Mein Arbeitsplatz ist ja primär in Düsseldorf, ich bin wegen Meetings aber auch oft in Köln und arbeite mit Teams in beiden Städten. Da merke ich, dass wir uns in der Arbeitsweise etwas unterscheiden und jeder Standort deshalb seinen eigenen Reiz hat. Das finde ich bereichernd und trinke dann auch gern mal als Düsseldorferin mit den Kölnern ein Kölsch.

Welche Kooperationen findest du ganz persönlich interessant?

Mich persönlich interessieren nachhaltige Kooperationen, weil ich BWL mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement studiert habe. Das ist ein Themengebiet, das mich sehr begeistert. Die Nachfrage auf dem Markt steigt und das Angebot wird unter anderem durch Start-ups stetig größer.

 

Es ist schön zu sehen, wie sich der Markt in Richtung Nachhaltigkeit in den letzten Jahren verändert hat.

 

Allerdings ist es eine ziemliche Herausforderung, die breite Masse für entsprechende Kooperationen zu begeistern und mit Produkten zu konkurrieren, die Nachhaltigkeit nicht im Fokus haben und dadurch Wettbewerbsvorteile genießen.

Wie entscheidest du, welche Kooperationen für real künftig interessant sein könnten?

Ich schaue zunächst, was überhaupt auf dem Markt angeboten wird und frage mich dann selbst, welche Angebote für mich interessant wären und meinen Alltag einfacher machen würden. Natürlich muss ich dabei auch bedenken, was für die meisten unserer Kunden attraktiv sein könnte. Ich analysiere den Markt, erstelle interne Umfragen, tausche mich auch viel mit Freunden und Bekannten darüber aus, was sie gut und nützlich finden, welche Trends es gerade gibt und so weiter. Dann lese ich auch viel in E-Commerce-Magazinen.

Klingt so, als müsstest du immer auf dem aktuellsten Stand sein. 

Mehr oder minder. Die Projekte müssen ja keine bahnbrechenden Innovationen sein. Es geht vielmehr darum, Kooperationen zu finden, die für unsere Kunden nutzenstiftend sind. Dabei darf ich nicht zu sehr in eine Nische gehen, weil sowas meist nur für eine kleine Zielgruppe relevant ist. Ich suche Projekte, die schon ein möglichst breites Publikum ansprechen. Da muss ich dann die Balance finden zwischen trendig und Mainstream.

Stichwort Start-ups: Sind sie auch eine Option für Kooperationen?

Ja klar, wir brauchen nicht unbedingt die größten Player auf dem Markt. Unsere Kooperationspartner müssen allerdings verlässlich und deren Produkte qualitativ hochwertig sein. Schließlich ist die Zufriedenheit unserer Kunden das höchste Gut.

 

Ich freue mich, wenn sich eine Chance ergibt, mit jungen Unternehmen zusammenzuarbeiten.

 

Aber wenn das gewährleistet ist, spricht nichts gegen eine Zusammenarbeit mit Start-ups. Hinter jungen Unternehmen stehen ja oft pfiffige Gründer und Gründerinnen mit coolen Ideen, die es auch noch schaffen, damit erfolgreich zu sein. Oftmals sind sie auch flexibler und noch offener als manches etablierte Unternehmen.

Bonusfrage: Wenn es keine Hürden gäbe, welche Maßnahmen zur Nachhaltigkeit würdest du sofort umsetzen?

Ich würde damit anfangen, unser Bio- und Naturkosmetik-Sortiment noch mehr auszuweiten. Eine der nächsten Kooperationen hat ein vielversprechendes nachhaltiges Konzept, auf dessen Lancierung sich unsere Kunden schon sehr freuen können. Traumhaft wäre, wenn ich alle Märkte mit Ökostrom versorgen, Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum einfach spenden und tierische Produkte auslisten könnte und, und, und… Damit wären viele Kunden aber nicht so glücklich wie ich. 😉

 

Danke für das Gespräch!

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