real.digital wird zur Remote-First-Company

Arbeiten – (fast) egal von wo

Aufgrund der beginnenden Corona-Pandemie hat real.digital sich bereits Mitte März 2020 entschlossen, allen Mitarbeitern als Schutzmaßnahme das Arbeiten aus dem Home-Office zu ermöglichen. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter, denn ab sofort gilt bei uns: Remote First. Was das bedeutet und wie wir die Arbeit von zu Hause und (fast) jedem anderen Ort ermöglichen, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Remote First: Für ein starkes Unternehmen

Seit dem 11. August gilt bei uns: Remote First. Doch was bedeutet das? Jeder kennt Home-Office, die Arbeit von zu Hause. Beim Remote-Office sind die Möglichkeiten für Mitarbeiter sogar noch flexibler: Wir können nicht nur in unseren eigenen vier Wänden arbeiten, die sich mehr oder weniger in der Nähe unserer Büro-Standorte befinden. Stattdessen ist es sogar erlaubt, dass wir zum Beispiel unsere Familien und Freunde in anderen Städten besuchen und von dort unseren Tätigkeiten nachgehen. Dabei gibt es nur wenige Voraussetzungen wie beispielsweise eine stabile, sichere Internetverbindung und dass während unserer Kernarbeitszeit gearbeitet wird, damit die Kommunikation und Absprachen weiterhin einfach bleiben.

Diese Entscheidung bringt weitreichende, positive Veränderungen mit sich, die nicht nur uns aktuelle Mitarbeiter, sondern auch zukünftige real.digitalos betreffen:

Unser Ziel ist es, unsere Position als eines der führenden deutschen E-Commerce-Unternehmen weiter auszubauen. Dafür müssen wir sicherstellen, dass unsere aktuellen Kollegen Bestleistungen erbringen. Flexibles Arbeiten wird in internen Befragungen immer wieder als eines der Hauptkriterien für eine hohe Zufriedenheit genannt. Daneben müssen wir die besten externen Talente für uns begeistern. Dass diese Top-Leute nur in der Nähe unserer physischen Büro-Standorte leben, ist unwahrscheinlich. Mit unserer Remote-First-Haltung sind wir ab jetzt für deutlich mehr Kandidaten attraktiv.

(Gerald, Geschäftsführung)

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Wieso Remote First?

Die Entscheidung, ein so flexibles Unternehmen zu werden, wurde selbstverständlich nicht leicht getroffen. Neben den Chancen und Vorteilen mussten auch mögliche Herausforderungen geprüft und abgewogen werden. Letztendlich war das Ergebnis aber klar: Wir glauben, dass real.digital als Remote-First-Unternehmen in Zukunft noch erfolgreicher sein wird und alle von der enormen Flexibilität profitieren werden.

Remote First: Gründe

5 Gründe, wieso wir zur Remote-First-Company werden

 

Zugleich hoffen wir, mit der Umstellung auch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten: Einige Kollegen sind bislang mit dem Auto zur Arbeit gependelt. Dadurch dass die Autofahrten reduziert werden, tragen wir zu einer geringeren CO2-Belastung in der Atmosphäre bei.

 

Reaktionen auf Remote First

Kaum war die Entscheidung verkündet, prasselten zahlreiche positiven Reaktionen in Slack in Form von Kommentaren und Emojis ein.

Kein Ende der gemeinsamen Firmenkultur

Remote First bedeutet jedoch nicht das Ende des gemeinsamen Miteinanders. Einige Kollegen haben sich auch Maßnahmen gewünscht, die unsere Kultur bewahren. Da sie für uns ein essenzieller Grundstein unseres Erfolgs ist, wurde dieser Punkt bei der Entscheidung bereits berücksichtigt: Bei real.digital legen wir auch in Zukunft größten Wert auf Aspekte wie unsere Principles oder auch den Zusammenhalt und das freundschaftliche Verhältnis innerhalb und zwischen den verschiedenen Abteilungen. Deren Erhalt auch weiterhin sicherzustellen, stand daher mit an der Spitze bei der Planung der Neuausrichtung.

Die Umsetzung sieht bislang folgende Punkte vor:

Zweimal jährlich wird es wie bisher Teamevents geben, zu denen sich die Kollegen nach Corona auch wieder physisch treffen.

Bereits jetzt setzen sich die meisten Teams in Slack, Discord oder per Google regelmäßig zu einem persönlichen Austausch zusammen. Das soll auch in Zukunft so sein – immerhin sind die meisten bei uns nicht einfach nur Kollegen, sondern auch gute Freunde. Auch das freitägliche Beer’o’Clock findet aktuell und in Zukunft sowohl digital als auch im Büro statt.

Unsere Principles sind das Fundament unserer Unternehmenskultur. Damit das auch so bleibt, werden sie präsent gehalten und beispielsweise bei Monthlys oder in unserem Feedbackprozess zur Grundlage gemacht.

Sobald ein uneingeschränkter Kontakt wieder möglich ist, wird auch das Onboarding und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter noch einmal an die neue Situation angepasst und intensiviert. Es ist für uns alle wichtig, dass sich neue real.digitalos ab Tag 1 als Teil des Teams und gut aufgenommen fühlen – nicht zuletzt, weil unsere Unternehmenskultur von Teamwork geprägt ist. Jeder neue Mitarbeiter soll sich sofort wohlfühlen und gerne bei und mit uns arbeiten. Nur durch ein erfolgreiches Onboarding ist dies möglich. Um das zu gewährleisten, wird jedem neuen Kollegen darüber hinaus ein Buddy an die Seite gestellt. Dieser ist dann nicht nur für fachliche Fragen und Probleme direkter Ansprechpartner, sondern vermittelt auch unsere Kultur.

Kein Abschied vom Office

Und noch eins bedeutet Remote First nicht: dass wir uns gänzlich von unseren Büros trennen. Stattdessen stehen die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Mitarbeiters im Fokus: Wer weiterhin lieber im Büro arbeiten möchte oder aus irgendeinem Grund darauf angewiesen ist, kann dies weiterhin tun. Hier wird eine Neustrukturierung der Arbeitsplätze stattfinden.

  • Bedarfsarbeitsplätze: Während bisher jeder Mitarbeiter einen festen Platz hatte, werden die Tische und das Equipment so umgerüstet, dass eine freie Platzwahl erfolgen kann. In der aktuellen Zeit stellt dies sicher, dass wir ausreichend Abstand zueinander halten können. Zudem ergibt sich auch die Möglichkeit, falls der Wunsch besteht, bei teamübergreifenden Projekten mit allen involvierten Personen zusammen zu sitzen. Aber natürlich kann die Platzwahl auch genutzt werden, um Kollegen aus anderen Teams und Abteilungen besser kennenzulernen, mit denen man bisher eher wenig Berührungspunkte hatte. Das stärkt das Verständnis der unterschiedlichen Anforderungen und eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die eigene Arbeit. So kann jeder seine Aufgaben noch besser auf Ziele ausrichten, die er selbst bisher nicht vor Augen hatte.
  • Call-Boxes: Um die perfekte Zusammenarbeit zwischen Kollegen im Büro und Remote-Office zu gewährleisten, werden Call-Boxes eingerichtet: Diese ermöglichen beispielsweise Telefonate sowie Google- und Zoom-Meetings ohne andere Kollegen im Büro bei ihrer Arbeit zu stören.

Um hierbei perfekte Ergebnisse zu erzielen, die alle Ideen und Bedenken beleuchten, werden Mitarbeiterumfragen stattfinden. So wird sichergestellt, dass wir eine bestmögliche Umsetzung aller Anforderungen erreichen.

 

Wir haben die Entwicklungen zum Corona-Virus sehr aktiv beobachtet und als die Fallzahlen Mitte März immer höher wurden, haben wir schnell reagiert und von einem Tag auf den anderen allen Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, von zu Hause aus zu arbeiten. Anfangs waren wir besorgt, wie es den Mitarbeitern über längere Zeit gehen würde. Um dies zu messen, haben wir regelmäßige Pulse Checks durchgeführt. Wir waren überrascht, in den Ergebnissen zu sehen, dass es den Mitarbeitern sehr gut ging: Sie gaben an, produktiver als im Büro zu sein und ihre Tätigkeiten auch remote ohne Probleme ausüben zu können. Wir haben aber auch das Feedback bekommen, dass viele ihre Kollegen vermisst haben oder sich wünschten, ab und zu ins Büro zu kommen, um ein wenig Abwechslung zu haben. All diese Faktoren haben wir in unserer Entscheidung, welches Format unsere Home-Office-Regelung „nach Corona“ annehmen sollte, mit einbezogen. Letztendlich war deutlich, dass die Präferenzen unserer Mitarbeiter sehr divers waren, und aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine Remote-First-Company zu werden, wodurch Mitarbeiter einfach individuell entscheiden können, wo sie am liebsten und effizientesten arbeiten. Natürlich sind wir noch ganz am Anfang der Reise und uns der Herausforderungen bewusst, die dieses Setting mit sich bringt. Wir sind aber auch überzeugt davon, dass alle von der Entscheidung profitieren und wir mit unserem tollen Team weiterhin wachsen und erfolgreich sein werden.

(Franziska, Human Resources)

Der Startschuss für eine noch erfolgreichere Zukunft

Die Verkündung der neuen Office-Ausrichtung war erst der Beginn, die Umsetzung ist jedoch bereits in vollem Gang. Als Remote-First-Company gehen wir einen Schritt, den bisher nur wenige große Player gewagt haben. Aber wir sehen ihn als eins: eine große Chance für uns alle.

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