Auf nach Hongkong

Sebastian über seinen kommenden Auslandsaufenthalt

In einem unserer Beiträge haben wir euch bereits von Margarytas Auslandspraktikum in Hongkong erzählt. Jetzt ist es Sebastian aus der Abteilung Business Development, der die einmalige Chance bekommt, für ein ganzes Jahr in Hongkong zu leben und zu arbeiten. Im Interview hat uns Sebastian alles über die Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt sowie seine Ängste und Hoffnungen erzählt.

Hey Sebastian! Stell dich doch bitte kurz vor und erzähl uns, welche Aufgaben du aktuell bei real.digital hast.

Ich bin vor ziemlich genau einem Jahr zu real.digital gekommen und betreue den Bereich Commercial Development, der zum Business Development gehört. Das Team ist relativ klein und besteht aus vier Personen: je einem Werkstudenten in Köln und Düsseldorf, einem Praktikanten in Köln und mir. Im Commercial Development befasst man sich mit vielen funktions- und bereichsübergreifenden Projekten. Dabei arbeite ich eng mit unserem Geschäftsführer Gerald zusammen – ein konkretes Beispiel ist die Integration des OKR-Konzepts bei real.digital. Aktuell unterstützen wir den B2B2C-Ausbau im E-Food-Bereich. Wir wollen anderen Unternehmen eine Art gekühlte Lieferbox zur Verfügung stellen, in der sie sich Lebensmittelbestellungen ihrer Mitarbeiter liefern lassen können. Dazu knüpfen wir unter anderem die nötigen Kontakte mit Firmen und Lieferanten.

Zukünftig wirst du eine Zeit lang in Hongkong arbeiten. Über welchen Zeitraum erstreckt sich dein Auslandsaufenthalt?

Ich werde jetzt im August rübergehen und dann bis wahrscheinlich Dezember 2019 in Hongkong bei der METRO Sourcing sitzen. Dort werde ich mich zwei Themen widmen: dem Einkauf von Eigenmarkenprodukten und dem Aufbau eines Teams in Hongkong. Bei den Eigenmarkenprodukten ist es vor allem wichtig, vor Ort zu sein, um den Einkauf effizient gestalten und die Qualitätssicherung gewährleisten zu können. Um dies auch dauerhaft umzusetzen, soll dort für die Zukunft ein eigenes Team aufgestellt werden, das den Einkauf der Eigenmarken und die Qualitätsprüfungen auf Dauer betreut. Somit können wir die Zufriedenheit unserer Kunden nachhaltig sicherstellen.

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Wie kam es dazu, dass du für den Aufenthalt in Hongkong ausgewählt wurdest? Warst du der Idee gegenüber direkt positiv gestimmt?

Ich habe bereits für einen ehemaligen Arbeitgeber vier Jahre lang das Eigenmarkengeschäft aufgebaut und war dazu alle sechs Wochen in Asien unterwegs. Daher habe ich bereits einige Erfahrung in diesem Bereich und im Ausland gesammelt. Anfang Mai kam die Geschäftsleitung dann mit der Idee auf mich zu.

Ich hatte direkt Lust darauf – musste mich aber noch mit meiner Freundin absprechen. Sie wird nun mit mir nach Hongkong gehen. real.digital ermöglicht es uns, zusammen zu gehen, und wir erhalten für diesen Schritt intensive Unterstützung.

Ich habe mitbekommen, dass du bereits ersten Kontakt mit Mitarbeitern aus Hongkong hast. Wie sieht es mit der privaten Vorbereitung der zeitweisen Auswanderung aus – insbesondere, wenn ihr zu zweit geht?

Die Vorbereitungen laufen schon – wir müssen uns ja auch darum kümmern, was wir mit unserer Wohnung hier machen. Die Angelegenheiten in Deutschland haben wir soweit geregelt. Bei den Vorbereitungen für Hongkong selbst haben wir bereits sehr viel Unterstützung aus dem HR-Team von real.digital bekommen. Mir wurde auch schon die Human Resources-Abteilung der METRO Sourcing vorgestellt, die sich ebenfalls richtig für mich ins Zeug legt und mir sehr bei der Wohnungssuche hilft beziehungsweise die eigentlich komplett für mich übernimmt. Eine Wohnung auf so weite Distanz zu finden, ist natürlich nahezu unmöglich. Daher bin ich sehr dankbar, wie sehr mir dabei unter die Arme gegriffen wird.

Dieser Auslandsaufenthalt ist wegen seiner Länge ja auch für dich etwas Neues. Welche Hoffnungen und Ängste verbindest du damit?

Ich glaube, das wird eine richtig gute Zeit! Vor allem, weil es kulturell vom Land und der Stadt her etwas ganz Neues ist. Zudem kann man aufgrund der Dauer einfach völlig anders in die Kultur eintauchen und Dinge erleben, die man als einfacher Tourist gar nicht wahrnimmt. Ich glaube, das wird extrem spannend! Da freue ich mich echt drauf.

Ängste … ja, auch. Natürlich ist das auch immer eine Herausforderung für Beziehungen. Aber ich bin vor allem gespannt, wie der Lifestyle und der Lebenswandel in Hongkong selbst sind. Anfang Mai war ich für eine Woche dort, aber eben mehr als Tourist. Es ist halt schon ein bisschen eng dort … das ist eine extreme Großstadt. Das Leben in Hongkong weicht schon von unseren normalen Vorstellungen ab, die wir als Europäer haben. Daher habe ich schon ein wenig Respekt vor einem Kulturschock.

Aber die Freude und die Hoffnung überwiegen!

Und zuletzt: Was versprichst du dir, von dem Jahr in Hongkong mitzunehmen?

Auf persönlicher Ebene verspreche ich mir, kulturell erfahrener zu werden, da ich Hongkong auch als extrem international wahrnehme. Aufgrund der Lage ist Hongkong sehr interkulturell und es prasseln sehr viele unterschiedliche Kulturen auf einen ein. Ich glaube, da kann man aus jeder Kultur etwas mitnehmen.

Auf beruflicher und fachlicher Seite ist es extrem spannend, vor Ort zu sein und die Geschwindigkeit, die in Hongkong herrscht, mitzumachen und zu sehen, wie der asiatische Markt agiert. Ich glaube, der ist in vielen Bereichen weiter als wir und dass wir davon viel lernen können, was beispielsweise Prozessabläufe und Problemlösungen angeht. Ich denke, Chinesen gehen solche Dinge viel pragmatischer an, und bin mir sicher, dass ich daher viel für die Zukunft mitnehmen kann.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

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